Rock und Pop auf Blasmusikinstrumenten kommt bestens an

Stimmung, Spaß und gute Laune herrschte am vergangenen Samstag beim Mietinger Almauftrieb in der aufwändig dekorierten Mehrzweckhalle, Einen Löwenanteil trugen dazu die 12 jungen Musikerinnen und Musiker der „Allgäu Yetis“ bei, die mit ihren musikalischen als auch unterhaltenden Darbietungen glänzten.

Die „Allgäu Yetis“, das sind junge, talentierte Musiker, die Freude mit ihren Blasinstrumenten gemeinsam zu musizieren und damit die Leute zu unterhalten. Dies war ihnen auch am zurückliegenden Samstag anzusehen. Bereits um 19.00 Uhr starteten die jungen Musiker ganz klassisch mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“. Doch bereits beim dazugehörigen Flötensolo zeigten sie ihre Kreativität, indem ein Musiker dieses nicht wie gewohnt auf einer Piccoloflöte sondern auf einer Blockflöte präsentierte. Im weiteren Verlauf kamen die Freunde der gediegenen Blasmusik, wie Polka und Märschen auf ihre Kosten. Diese wurden passend mit instrumental wiedergegeben Popsongs, unter anderem mit Jennifer Rushs „The Power of Love“ ergänzt. Nonstop lieferten die Yetis ein musikalisches Highlight nach dem anderen und deren Freude war ihnen anzumerken.

In ihren zwei kurzen Pausen wurden die „Allgäu Yetis“ jeweils von den „Original Oberländer Alphornbläser“ „vertreten“. Die sieben Männer und Frauen zeigten dabei, das schöne, ruhige Zusammenspiel auf den überdimensionalen Instrumenten und setzten einen kleinen aber feinen Kontrast zu den jungen Wilden.

Denn je später der Abend desto mehr verabschiedeten sich die „Allgäu Yetis“ von der traditionellen Blasmusik und präsentierten Stimmungs-, Schlager-, Rock- und Pophits. Unter anderem waren dabei Songs von Udo Jürgens, den Toten Hosen, Helene Fischer oder auch ACDC zu hören. Damit heizten der Sänger und die Sängerinnen die Halle mächtig ein und brachten die Gäste zum Singen und Tanzen. Beachtenswert war dabei, dass die Musiker ihre Titel ohne Keyboard und Synthesizer, sondern nur auf den klassischen Blasinstrumenten, darboten.

Danach übergaben die Allgäuer Musiker das Zepter an DJ FAB, der dann im Anschluss mit seinem bunten Musikmix für beste Hüttengaudi-Stimmung sorgte, zu dem die Gäste bis in die frühen Morgenstunden abfeierten.

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