Zwanzig Zwanzig Kreismusikfest Mietingen

Nächste Termine

So, 1. Nov 10:15 - 12:00 Uhr
Allerheiligen
Do, 24. Dez 13:00 - 16:00 Uhr
Weihnachtsspielen

Chronik

Auf eine langjährige Tradition kann der Musikverein "Lyra" zurückblicken. "Die große Anzahl aktiver Mitglieder beweist, daß die Volksmusik in unserem Dorf geschätzt und geachtet wird. Es bleibt an dieser Stelle nur der Wunsch, daß es auch in den weiteren Jahren des Vereinsgeschehens so bleiben möge." Dieser Auszug stammt aus der Chronik, die der Musikverein "Lyra" Mietingen aus Anlaß seines 50-jährigen Bestehens im Jahre 1970 herausbrachte. Wie es sich inzwischen gezeigt hat, ist dieser Wunsch für das zurückgelegte Dezennium nicht nur in Erfüllung gegangen, sondern der Aufbaueffekt hat sogar einen Stand erreicht, der eine absolute Spitze in der Vereinsgeschichte darstellt. Mit einer Besetzung von 75 bis 85 Musikerinnen und Musikern präsentieren sich die "Lyra" Musiker in der Oberstufe der Jury des Wertungsgerichts. Aber nicht nur in der konzertanten Musik versteht es das Blasorchester zu begeistern, auch als Stimmungs- und Unterhaltungkapelle hat sich der Dirigent und seine Musiker in weitem Umkreis einen guten Namen gemacht.

Der 01. Mai 1920 ist der Gründungstag des Mietinger Musikvereins. Fünfzehn aktive und zehn weitere Mitglieder beschloßen einen ordentlichen Verein zu gründen. Doch schon lange vorher gab es in Mietingen Gruppen, die sich der Pflege der Volksmusik widmeten. In einer Primiz-Rechnung (erste feierliche Messe eines neugeweihten katholischen Pfarrers) von 1800 werden bereits Musikanten erwähnt. Sehr interessant ist die damalige Schreibweise "Müettinger, Brimintz-Rechnung und Musicanten". In einer weiteren Rechnung anno 1901 des Gesangvereins "Drei Flaschen Bier für Tagwachtblasen" werden ebenfalls Musikanten aufgeführt. Zwei bestehende Gruppen aus dem Jahre 1911 und 1913 sind dann schon namentlich bekannt. Die einen Fidel Ruf, sein Bruder und zwei Kameraden, die anderen Forstwart Josef Stecher mit einigen Kameraden im Jahre 1913. Beide Musikgruppen schloßen sich nach kurzer Zeit zusammen und bildeten den Grundstein für einen örtlichen Musikverein. Noch heute erinnert die große Trommel an die Zeit des 1. Weltkrieges. Sie trägt die Inschrift "Infanterie - Regiment 1920".

Nach dem ersten Weltkrieg sammelte Forstwart Stecher wieder musikbegeisterte Männer um sich, die im Jahre 1920 beschloßen, einen ordentlichen Verein zu gründen. Bereits im Gründungsjahr zählte die Gruppe 15 aktive Musiker. Zum Vorstand wurde Josef Birk "Schulzenhansesbauer" gewählt, der die Geschicke des Vereins bis zum Jahre 1929 lenkte. Im Kassenbuch von 1923 wird von Unstimmigkeiten zwischen dem musikalischen Leiter Forstwart Stecher und dem musikalischen Ausbilder Ludwig Staible berichtet, die sogar soweit führten, daß zeitweise zwei Kapellen bestanden. Erst im Jahre 1926 fand die erste ordentliche Generalversammlung statt. Ludwig Staible wurde offiziell zum Dirigenten gewählt. Er hatte bis dato schon die musikalische Führung, suchte den Musikernachwuchs und bildete auch die entsprechenden Personen aus. Seinen ersten Erfolg konnte er beim oberschwäbischen Musikfest im gleichen Jahr in Tettnang erzielen. Am 01.01.1927 wurde beschloßen dem "Oberschwäbischen Musikverband" beizutreten. In den folgenden Jahren bestand dann eine überaus große Aktivität im Musikverein. Der hervorragenden musikalischen Leitung und Führung von Ludwig Staible war es zu verdanken, daß es in der Entwicklung des Vereins stetig aufwärts ging. Die vielen Erfolge ermutigten die Kapelle, sich im Jahre 1928 neue Uniformen anzuschaffen und dieses Ereignis mit einem Konzert festlich zu begehen. Bei der Generalversammlung am 12.02.1931 wurde dem Verein der heutige Name -Musikverein "Lyra"- erteilt.

Der zweit Weltkrieg unterbrach die Tätigkeit der sehr aktiven und agilen Kapelle. Nach dem Krieg im Jahre 1947 wurde der Verein neu aufgebaut. Die Vorstandstätigkeit wurde wieder von Josef Link (Doigeles) übernommen, der schon im Jahre 1929 zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Als 1950 der bisherige Dirigent Ludwig Staible aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, konnte der musikalische Aufbau noch im selben Jahr beginnen. Er übernahm die musikalische Leitung der inzwischen 24 aktiven Musiker.
Anläßlich des 30 - jährigen Bestehens wurde dem Verein die Ausrichtung des Kreismusikfestes im Jahre 1950 übertragen. In den Unterlagen wird von einem vollen Erfolg beim Jubiläumsfest berichtet. Dies wiederum wirkte sich sehr positiv auf die weitere Entwicklung des Vereins aus. In vielen Wertungsspielen konnten die Musiker beachtliche Erfolge in der Mittelstufe erringen.
Hoffnungsvoll begann das Jahr 1956, denn für die inzwischen 36 aktiven Musiker wurden neue Uniformen angeschafft. Schmerzlich und groß war der Schlag, den die Kapelle kurz vor Jahresende traf. An Heilig Abend 1956 verstarb Dirigent Ludwig Staible. Er hatte die Kapelle über 30 Jahre hinweg in vorbildlicher Weise geleitet.
Das schwere Amt des Dirigenten übernahm der aktive Musiker Alfred Hayd. Auch sein Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, denn schon 1957 schaffte es die Kapelle unter ihrem jungen Dirigenten beim Bundesmusikfest in Ravensburg, einen 1. Rang in der Mittelstufe zu erringen. Dieser unerwartete Erfolg gab der Kapelle und Dirigent Alfred Hayd das nötige Selbstvertrauen weiterhin zielstrebig die Pflege der Volksmusik zu bestreiten. Die Arbeit der Kapelle wurde auch in den folgenden Jahren durch entsprechend gute Benotungen bei Wertungsspielen in der Mittelstufe und ab 1966 in der Oberstufe belohnt.
Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 1959 übergab Josef Link nach über 30 jähriger rühriger und erfolgreicher Vorstandstätigkeit sein Amt als 1. Vorsitzender, an den aktiven Musiker Josef Ackermann ab.

Mit der Durchführung des Kreismusikfestes 1970, verbunden mit dem 50 - jährigen Vereinsjubiläum, wurde dem Verein vom Blasmusikverband des Kreises Biberach eine Aufgabe anvertraut, die die Verantwortlichen und die ganze Gemeinde bravourös gelöst hatten. Noch heute wird über die Festlichkeit , an der sehr viele Besucher und Ehrengäste anwesend waren, gern gesprochen. Dreizehn Musikkapellen des Kreismusikverbandes Biberach nahmen am Wertungsspiel in der Unter-, Mittel- und Oberstufe teil. Ein herrliches farbenprächtiges Bild bot der Festumzug bei strahlendem Himmel am Sonntagnachmittag. Mit 33 Musikkapellen und sehr vielen Festwagen nahm der Festumzug seinen Lauf durch das mit Blumen, Fahnen, Fensterschmuck und Girlanden geschmückte Dorf. Die im Jubiläumsjahr neu erworbenen Uniformen wurden beim Festabend und Festumzug erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Einen weiteren schmerzlichen Schlag mußte die Kapelle am 06.07.1977 verkraften, als der überaus aktive Dirigent Alfred Hayd in noch jungen Jahren verstarb. Er war es, der die Kapelle auf eine beachtliche Leistungsstärke gebracht hat. Seine Stelle nahm noch im selben Jahr Anton Ruf ein, der ebenfalls aus den eigenen Musikerreihen kam. Mit ihm kam ein Mann an die musikalische Führungsspitze, der es verstand, das bisher aufgebaute noch weiter auszubauen.
Mit einem großen Zeltfest im Juli und einer Jubiläumsfeier im Oktober in der Turnhalle wurde das Jubiläumsjahr 1980 gebührend gefeiert. Daß Dirigent Anton Ruf an der Aufwärtsentwicklung des Vereins festhalten kann, beweist die Teilnahme seit dem Jahre 1984 an den Wertungsspielen in der Höchststufe. Die hervorragenden Ergebnisse in Dettingen (1. Rang mit Auszeichnung), in Baltringen (1. Rang mit Belobigung), in Burgrieden (1. Rang mit Auszeichnung), in Ertingen (1. Rang) und in Unlingen (1. Rang) zeigen die Leistungsstärke.
Mit der lobenswerten und beachtlichen Jugendarbeit schafften sich Dirigent Anton Ruf und der damalige Jugendleiter Arthur Berg immer wieder sehr guten Nachwuchs für die aktive Kapelle. Im Jahre 1991 trat der aktive Musiker Gerald Berg in die Fußstapfen seines Vaters als Jugendleiter.

Im Jahre 1984 legte der 1. Vorsitzende Josef Ackermann nach beachtlichen 25 Jahren sein Amt nieder, gleichzeitig wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Für ihn wurde das Ausschußmitglied Hans Deeng gewählt. Während seiner Vorstandstätigkeit wurden im Jahre 1986 erneut neue Uniformen angeschafft. Erstmalig wurde im Verein eine Trachtenform gewählt. Aus beruflichen Gründen mußte Hans Deeng schon im Januar 1987 sein Amt als 1. Vorsitzender abgeben. Der aktive Musiker Gerhard Schilling übernahm diese Tätigkeit sieben Jahre bis 1993. Auch bei ihm stand dann die berufliche Fortbildung im Vordergrund. Bei der Anmietung und dem Ausbau des neuen Probelokals in der Mehrzweckhalle im Jahre 1989 hatte er maßgeblichen Anteil. Die Musiker erhielten eine Räumlichkeit, die für lange Zeit den Ansprüchen gerecht werden dürfte. Akustik und Standort des Musikerheims sind optimal, ebenso ist mit dem direkten Zugang zur Bühne in der Festhalle eine optimale Voraussetzung zum musikalischen Ablauf bei Veranstaltungen gegeben.

Ein gelungenes "70-jähriges Vereinsjubiläum" erlebten die Besucher im Mai 1990 in Mietingen. Beim Zeltfest wurde ein Programm für jung und alt geboten. Konzertante Stimmung verbreitete sich am Freitag im schön geschmückten Festzelt beim Festabend, wobei auch die örtlichen musikalischen Vereine ihr Können unter Beweis stellten. In seiner Begrüßungsrede zog der 1. Vorsitzende Gerhard Schilling ein Resümee über die 70-jährige Vereinsgeschichte und freute sich ganz besonders über den Besuch von Landrat Dr. Steuer. Mit Show und Tanz wurde der Samstagabend für die Jugend freigehalten. Zum Tag der Blasmusik wurde der Sonntag auserkoren. Schon um 6.00 Uhr morgens marschierten die Mietinger Musiker durchs Dorf zum Tagwachspielen. Abwechselnd traten an diesem Tag die Stadtkapelle aus Laupheim, die Musikkapellen aus Winterlingen, Obermarchtal, Baltringen, Baustetten und Schönebürg auf.
Als weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte kann die Aufnahme einer Musikkassette im April 1992 angesehen werden. Mit dem Titel "Unsere Blasmusik" spiegelt sich das Repertoire des Musikvereins "Lyra" Mietingen mit Märschen, über Polkas bis hin zur modernen Blasmusik in treffender Weise wieder. Eine große Enttäuschung mußte von den Verantwortlichen bei der Versammlung des Kreisverbandes Biberach im Januar 1993 hingenommen werden. In der Vorstandschaft hatte man sich entschlossen die Ausrichtung des Kreismusikfestes 1995 zum 75-jährigen Vereinsjubiläum zu übernehmen. Leider hatten sich für das Jahr 1995 vier Bewerber, darunter auch Baustetten, zur Verfügung gestellt. Bei der anschließenden Wahl wurde Mietingen nicht berücksichtigt.
Einen idealen Rahmen bot die Mietinger Festhalle beim 27. Kreisjugendmusiktag des Kreisverbandes Biberach im April 1994. Über 900 Teilnehmer nahmen bei den Jugendkritikspielen teil. Von den Juroren und Verantwortlichen wurde die beachtenswerte Organisation des Musikvereins für den "kleinen Bruder des Kreismusikfestes" ganz besonders hervorgehoben. Wie schön Blasmusik sein kann, bewiesen die "Ehemaligen" der Kreisjugendkapelle beim Sonderkonzert der Spitzenklasse am Samstagabend anläßlich des Kreisjugendmusiktages.
Mit einem traurigen Anlaß mußte der seit Januar 1994 gewählte aktive Musiker Hermann Rolser als 1. Vorsitzender beim Musikverein "Lyra" bei seinem ersten Auftritt an die Öffentlichkeit. Der Ehrenvorstand des Musikvereins "Lyra" Josef Ackermann verstarb am 07. April 1994 im Alter von 70 Jahren.

War es bei der Kreisverbandsversammlung 1993 noch eine Enttäuschung, dass das 75 - jährige Vereinsjubiläum des Musikverein "Lyra" nicht im Rahmen eines Kreismusikfestes gefeiert werden konnte, so war die Freude umso größer über den großen Erfolg beim eigenen 75-jährigen Vereinsjubiläum. Ein Zeltfest vom 9.- 11. Juni 1995 und ein Jubiläumskonzert mit Ehrungen am 3. Dezember wurde geplant. Diese Planung stellte sich in jeder Hinsicht als Erfolg heraus. Mit der Bewirtung der 100-Jahr-Feier der Raiffeisenbank Mietingen im Festzelt und einer Rocknacht am Samstag stellte sich bereits die erste finanzielle Sicherheit der Veranstaltung ein. Zum Höhepunkt wurde der ganze Sonntag, ganz besonders der Dorf- und Heimatabend mit den Mietinger und Walpertshofer Chören und dem Musikverein "Lyra". Beim abschließenden Finale traten über 130 Sängerinnen und Sänger auf. Nach dem Motto: Chöre singen zur Blasmusik wurden Werke von Silcher, Verdi, Teike und Vangelis aufgeführt.
Im Mittelpunkt des Jahreskonzertes 1996 stand die Ehrung und der Abschied nach 43 Jahren aktiven Musizierens von Dirigent Anton Ruf. Nach 20 erfolgreichen Jahren als Dirigent beim Musikverein Mietingen wurde er mit der Dirigentenehrennadel in Gold geehrt und zum Ehrendirigenten ernannt. Sein Nachfolger wurde der ebenfalls aus den eigenen Reihen stammende Dirigent und Jugendleiter Gerald Berg. Schon in seinem ersten Dirigentenjahr 1997 faßte er den Mut mit seinen Musikanten am Wertungsspiel in Schönebürg in der Oberstufe teilzunehmen und erreichte die Note sehr gut - gut.
Die Kreisjugendmusikkapelle des Landkreises Biberach war im Frühjahr 1998 zu Gast in der Mietinger Mehrzweckhalle und hielt dort sein Frühjahrskonzert ab. In dem aus 70 jungen begabten Musikern umfassenden Orchester spielten zu diesem Zeitpunkt allein fünf Orchestermitglieder aus Mieitngen mit. Diese Tatsache unterstrich den hervorragenden Ausbildungsstand der Mietinger Kapelle.

Die Jahre 2001 und 2002 standen ganz im Zeichen der Anschaffung neuer Uniformen. Dabei erhielten die weiblichen Musikanten erstmals eine eigene Uniform - ein Dirndel. Bis dato trugen alle Musiker, männlich wie weiblich, eine einheitliche Uniform. Im Mai 2003 wurden diese neuen Uniformen erstmals anlässlich des Laupheimer Platzkonzertes der Öffentlichkeit präsentiert.
Einen nicht alltäglichen Auftritt hatten die Mietinger Musikanten im Mai 2003. Anlässlich des letzten Heimspiels des neuen Deutschen Fußballmeisters, dem FC Bayern München, spielte die Musikkapelle vor 63.000 Zuschauern im ausverkauften Münchner Olympiastadion. Bei der anschließenden offiziellen Meisterfeier auf dem Nockherberg boten die Mietinger Musikanten unter der Leitung von Dirigent Gerald Berg ein dem Anlass entsprechendes unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm und gratulierten somit dem neuen Meister.

Nach 10-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Musikvereins "Lyra" Mietingen trat Hermann Rolser im Januar 2004, wie er selbst meinte, ins zweite Glied und übergab sein Amt an den aktiven Musiker Günther Hofmann.

Ebenfalls nach 10 Jahren überreichte Dirigent Gerald Berg während des Jahreskonzertes im Dezember 2006 den Dirigentenstab und somit die musikalische Leitung an Bernhard Lauber, der ebenso wie all seine bisherigen Vorgänger aus den eigenen Reihen der Mietinger Kapelle entstammt.
Nachdem der Mietinger Musikverein bereits im Jahr 1983 die Kreisverbandsversammlung ausrichtete, hieß er die Vereinsvertreter aus dem gesamten Verbansgebiet im Januar 2007 abermals Willkommen.

Den größten Leberkäs aller Zeiten hatten im August 2009 Rudolf Angele mit seinem Team in Walpertshofen gebacken und mittendrin war bei diesem Großereignis die Blaskapelle des Mietinger Musikvereins. Im Rahmen der viertägigen Feierlichkeiten eröffneten die Mietinger am Samstag „a saustarks Fescht“ und unterhielten die zahlreichen Gäste in dem riesigen und vollbesetzten Festzelt. Am Sonntag, dem eigentlichen Haupttag spielten die Mietinger Musiker zum Frühschoppen auf und umrahmten musikalisch das Wiegen sowie die Gewichtsbekanntgabe des einmaligen Kolosses.

Nach nur sechsjähriger Amtszeit legte der 1. Vorsitzende Günther Hofmann bei der 90. Generalversammlung im Januar 2010 sein Amt, bedingt durch berufliche Veränderungen, nieder und übergab das Zepter an den ebenfalls aktiven Musiker Heiko Graf, der nach nur einer Amtszeit im Januar 2013 das Amt des 1. Vorsitzenden wiederum an den aktiven Musiker Alexander Schuhmacher übergab. Die musikalische Leitung wechselte im Jahr 2011. Mit Gerhard Rogg übernahm erstmals ein Musiker, der nicht aus dem Musikverein „Lyra“ Mietingen entstammt, das Amt des Dirigenten, welches er bis November 2014 bekleidete, von Bernhard Lauber. Seit Dezember 2014 leitet nun die junge Dirigentin Corinna Grismar das Mietinger Blasorchester und sorgt als erste Frau am Dirigentenpult für ein Novum in der bis dato 95. jährigen Vereinsgeschichte.

Mit Alexander Schuhmacher als 1. Vorsitzenden, seinem "Vize" Ralf Hofmann als 2. Vorsitzenden und der Dirigentin Corinna Grismar steht erneut ein aussichtsreiches Team an der Vereinsspitze.

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